Handelsverband Deutschland (HDE) e.V.
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Der Europa Newsletter des Handels vom 15.09.2026 
HDE INFORMATIONEN
Inhaltsverzeichnis:
»SOTEU – HDE-Forderungen
»Zollabgabe für Einfuhren von Drittstaatenplattformen
»Handel im Fokus: HDE-Besuch bei Partner EDEKA
»Gemeinsam stärker für den Handel: Zu Gast bei der Rewe Group
»EU-Wettbewerb für Städte: Jetzt bewerben!
»Webinar: Was macht den kleinen Einzelhandel in einer sich schnell verändernden Welt krisenfest?
»Save the Date: Ein Markt, eine Vision – EuroCommerce Payments Day 2026
»Umfrage zum Europa-Newsletter
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SOTEU – HDE-Forderungen
Vor der Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Lage der Europäischen Union am 16. September fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) Wettbewerbsfähigkeit und bezahlbare Lebenshaltungskosten ins Zentrum der europäischen Wirtschaftspolitik zu stellen. Dafür brauche es weniger Bürokratie und faire Rahmenbedingungen im Binnenmarkt.
 
 
Zollabgabe für Einfuhren von Drittstaatenplattformen
Neue Zollregeln zeigen Wirkung: HDE bewertet erste Zahlen positiv
 
Seit Sommer dieses Jahres gelten in der EU neue Zollvorgaben; die bisherige 150 Euro Freigrenze gehört der Vergangenheit an. Mit dem ersten Juli startete die Erhebung einer Einfuhrabgabe von 3 Euro für Warensendungen, die unter die frühere Grenze fielen.
 
Der HDE hatte diese Reform in der Vergangenheit gefordert und daher klar begrüßt. Die Neuerungen in den Zollvorgaben waren unter anderem notwendig, um den Schutz im EU-Binnenmarkt zu verbessern und dem unfairen Wettbewerb entgegenzutreten. In der Vergangenheit war eine hohe Zahl von Warensendungen, die falsch ausgezeichnet waren und EU-Standards nicht entsprachen, täglich in der EU angekommen. Erste Zahlen aus Frankreich zeigen nun einen Erfolg der Reform: Einfuhren von Paketen mit einem Warenwert von unter 150 Euro, vor allem aus China, sind demnach um 30 bis 40 Prozent zurückgegangen. Dies ist als Zeichen zu werten, dass die neuen Gebühren Wirkung zeigen. Dies ist für den HDE ein wichtiger Schritt, um die seit langem geforderten Ziele eines sicheren Binnenmarkts und eines Level Playing Fields zu erreichen. Seit Jahren setzt sich der Verband dafür ein, um eine Einhaltung der Gesetzesvorgaben durch alle Akteure, auch aus Drittstaaten, zu erreichen.
 
Dieses Ziel ist damit aber noch nicht erreicht. Um tatsächlich einen fairen Wettbewerb und einen sicheren Binnenmarkt für Verbraucher zu schaffen, braucht es weitere Maßnahmen. So muss unter anderem der geplante EU-weite Customs Data Hub schnellstmöglich eingeführt werden. Über diesen sollen Importeure wie auch Onlinehändler aus Drittstaaten ihre Zolldaten zentral und einheitlich bereitstellen müssen. Dadurch sollen in Zukunft Auffälligkeiten bzw. Probleme bei Warenwerten, Sendungsmengen oder Herkunftsangaben schneller auffallen und erkannt werden.
 
 
Unternehmensbesuche: Christian Staat zu Gast bei der EDEKA Group in Hamburg
Handel im Fokus: HDE-Besuch bei Partner EDEKA
Für den nächsten Stopp ging es für Christian Staat an die EDEKA-Zentrale in Hamburg sowie direkt in den Markt EDEKA Clausen. Im Fokus des Dialogs standen zentrale Themen wie Bürokratieabbau, Wettbewerbsfähigkeit und die praktische Umsetzung Brüsseler Vorgaben im Lebensmitteleinzelhandel.
 
"Gute Interessenvertretung braucht den regelmäßigen Praxischeck bei den Unternehmen’’, hieß es bei dem Besuch. In den kommenden Monaten sind bereits weitere Händlerbesuche geplant.
 
Die nächste Station seiner Unternehmensbesuche führt Herrn Christian Staat zu der REWE Group nach Köln.
Gemeinsam stärker für den Handel: Zu Gast bei der Rewe Group
Um die konkreten Auswirkungen europäischer Regulierung vor Ort zu prüfen, startet Christian Staat eine neue Besuchsreihe bei den Mitgliedsunternehmen des Handelsverbandes Deutschland e.V. (HDE). Diesmal im Fokus: Wie funktioniert professionelle Public Affairs Arbeit in einem internationalen Handelskonzern? Wie greifen Strategie, Vorstand und PA perfekt ineinander?
 
,, REWE ist weit mehr als eine Supermarktkette. Die Struktur aus Genossenschaft, Konzern und selbständigen Kaufleuten macht das Unternehmen vielseitig. Das Verständnis dieser Strukturen hilft, politische Herausforderungen besser einzuordnen’’, betont Herr Staat.
 
Die Zusammenarbeit mit REWE ist bereits gelebte Praxis. Die strategische Partnerschaft von REWE und HDE wächst weiter. Dank dieses starken Netzwerks können wir politische Interessen noch präziser analysieren und aktuelle Herausforderungen besser einordnen.
 
EU-Wettbewerb für Städte: Jetzt bewerben!
Gute Nachrichten für Kommunen: Ab sofort können sich Städte aus allen EU-Mitgliedstaaten sowie den Ländern des Binnenmarktprogramms für den Wettbewerb bewerben.
 
Teilnahmeberechtigt sind Bewerbungen aus:
 
  • Allen EU-Ländern
  • Folgenden Partnerländern: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Island, Kosovo, Liechtenstein, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkiye und Ukraine.
  • Nutzen Sie die Chance und bringen Sie Ihre Stadt auf die europäische Bühne!
     
    Bewerbungsfrist - 9. Oktober 2026 (12:00 Uhr MEZ)
     
    Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an das Sekretariatsteam von ECOSR: info@eusmallretailcapitals.eu
     
     » weitere Infos
     
    Webinar: Was macht den kleinen Einzelhandel in einer sich schnell verändernden Welt krisenfest?
    Caldas da Rainha veranstaltet sein erstes Städte-Webinar: „Wie können wir den kleinen Einzelhandel in Europa krisenfester und lebendiger machen?“. Die Präsentation beleuchtet, wie verändertes Konsumverhalten, die digitale Transformation, ökologische Verantwortung und das Engagement der Gemeinschaft dem kleinen Einzelhandel helfen können, widerstandsfähig und relevant zu bleiben. Gleichzeitig wird gezeigt, wie dadurch lebendigere Stadtzentren und stärkere Gemeinschaften entstehen.
     
    Programm-Highlights
     
    Das Webinar wird mit Begrüßungsworten von Vítor Marques, dem Bürgermeister von Caldas da Rainha, und der Europäischen Kommission eröffnet.
     
    Anschließend finden zwei thematische Podiumsdiskussionen parallel statt. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, die Sitzung zu wählen, die sie am meisten interessiert:
     
  • Panel 1 – Resilienz im kleinen Einzelhandel aufbauen: Eingeleitet und moderiert von Sara Lopes, Managerin des Geschäftsviertels von Caldas da Rainha. Dieses Panel befasst sich mit der Frage, wie Einzelhändler auf verändertes Konsumverhalten reagieren, die Balance zwischen Nähe und Digitalisierung finden und sich die Kreislaufwirtschaft zu eigen machen können.
  • Panel 2 – Belebung urbaner Zentren durch den kleinen Einzelhandel: Eingeleitet und moderiert von Rui Vieira und Cátia Dantas, den Gründern von Prontos. Impact Village. Dieses Panel untersucht, wie Leerstände wieder genutzt werden können und wie sich historische Zentren sowie Pendlerstädte in lebendigere und krisenfestere Gemeinschaften verwandeln lassen.
     
    Nach den Parallelsitzungen kommen alle Teilnehmenden wieder im Plenum zusammen, um die wichtigsten Schlussfolgerungen aus beiden Diskussionen zu hören. Zudem wird darüber reflektiert, welche Rolle Verantwortung, Governance und Gemeinschaft bei der Gestaltung der Zukunft des kleinen Einzelhandels spielen.
     
    Datum: 7. September (10:30–12:15 Uhr MEZ)
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     » Registrierung bis 11. September hier
    EuroCommerce Payments Day 2026: One Europe – One Market for Payments
    Am 1. Oktober 2026 kommen führende EU-Politiker, Zahlungsverkehrsexperten und Unternehmensvertreter in Brüssel zum Payments Day 2026: One Europe, One Market for Payments zusammen. Die Konferenz findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt: Wichtige EU-Initiativen wie die PSD3, die Payment Services Regulation, Instant Payments und der digitale Euro stehen auf der Agenda – Entwicklungen, die weitreichende Auswirkungen auf den europäischen Handel haben.
     
    Zu den hochkarätigen Gästen gehören Maria Luís Albuquerque (EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen und die Spar- und Investitionsunion) sowie Piero Cipollone (Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank). Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik diskutieren sie die Vision eines vollendeten Binnenmarktes für Zahlungsdienste.
     
     
    Terminhinweis:
  • Event: Payments Day 2026: One Europe, One Market for Payments
  • Datum: 1. Oktober 2026
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     » Anmeldung zum Payments Day 2026
     
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